Erste einheitliche Handlungsempfehlungen für die Schwangerschaft

09.05.2011

Der Mutterpass wird 50: Grund zum Feiern! Denn Mutterpass und Schwangerenvorsorge haben entscheidend dazu beigetragen, die Gesundheit von Mutter und Kind zu verbessern. Seither ist der Mutterpass ein wichtiger Begleiter für einen gesunden Start ins Leben – Prävention von Beginn an, lautet die Devise.

Anlässlich des runden Geburtstags präsentiert das vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderte Netzwerk „Gesund ins Leben“ erstmals einheitliche Handlungsempfehlungen für die Schwangerschaft. Im Rahmen des Presse- und Fachgesprächs im ddb forum in Berlin am 19. Mai 2011 mit dem Titel „Gleiche Botschaften für ALLE“ stellen die Bundesministerinnen Ilse Aigner und Dr. Kristina Schröder die Aktivitäten des Netzwerks vor und gehen auf die Bedürfnisse junger Familien ein. Prof. Berthold Koletzko und weitere Experten aus dem wissenschaftlichen Beirat des Netzwerks präsentieren das neue Konsensuspapier zur Schwangerschaft.

Die Handlungsempfehlungen enthalten alltagsnahe Botschaften zu Ernährung, Lebensstil und Allergieprävention, denn jüngste Forschungsergebnisse zeigen: Kinder können schon im Mutterleib auf Gesundheit programmiert werden. Einfache präventive Maßnahmen während der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr des Säuglings helfen, die Gefahr von Übergewicht und Allergien für den Nachwuchs zu mindern.

„Die Wartezeit auf das Baby ist eine sensible Phase, die sehr gut geeignet ist, die eigenen Gewohnheiten zu überprüfen und dem Kind einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen“, sagt Projektleiterin des Netzwerks „Gesund ins Leben“ Maria Flothkötter. „Auch in punkto Allergien können einfache präventive Maßnahmen während der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr des Säuglings die Gefahr einer Erkrankung mindern.“ Umso wichtiger ist, dass Familien gleiche und verlässliche Botschaften in diesem prägenden Veränderungsprozess erhalten.

Die Empfehlungen basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden von allen einschlägigen Fachgesellschaften, Institutionen und Verbänden inhaltlich unterstützt. Flothkötter sagt: „Ein Zusammenwirken der Kräfte ist für den Erfolg des Netzwerks entscheidend. Journalisten und alle wichtigen Akteure, die in engem Kontakt zu jungen Familien stehen, sind herzlich eingeladen.“

Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Die neuen Handlungsempfehlungen

 

Über "Gesund ins Leben - Netzwerk Junge Familie"

Das Netzwerk „Gesund ins Leben“ verfolgt das Ziel, werdenden Eltern und jungen Familien alltagsnahe und fundierte Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil zu vermitteln. Ernährungserziehung und -bildung sollte so früh wie möglich beginnen, um den aktuellen Trend der Fehlernährung, Übergewicht und Allergien zu stoppen bzw. im besten Falle umzukehren.

Die Handlungsempfehlungen basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden von einschlägigen Fachgesellschaften, Institutionen und Verbänden inhaltlich unterstützt. Gleichzeitig sind diese auch die Grundlage aller zentralen Botschaften des bundesweiten Kommunikationsnetzwerks, so dass möglichst viele junge Eltern – auch aus bildungsfernen Schichten – einheitliche Auskünfte rund um die Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit und im Kleinkindalter erhalten.

Kontakt
aid infodienst
Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V.
Geschäftsstelle: Gesund ins Leben - Netzwerk Junge Familie
Petra Hottenroth
Heilsbachstraße 16
53123 Bonn
Tel.: 0228 8499-114
Fax.: 0228 8499-177
E-Mail: post@gesund-ins-leben.de
Internet: www.gesund-ins-leben.de und www.aid.de